Über uns

Unsere Aufgabe

Kein einziger Einwohner der Region Zwin und West-Zeeuws-Vlaanderen blieb zwischen 1940 und 1944 von Repression und Not verschont. Diese dunkle Zeit in unserer Geschichte ist das Hauptthema des Museums. Genau diese Phase unserer lokalen Vergangenheit wollen wir an unsere Kinder und Enkelkinder weitergeben, in der Hoffnung, dass sich solche Kriegsgewalt nicht wiederholt. Die Jugend muss wissen, dass Freiheit einen Preis hat, einen Preis, den unsere Vorfahren mit hartem Geld bezahlt haben. Wir müssen die Freiheit schätzen. Diese wichtige Botschaft des Friedens und der Toleranz wird täglich im For Freedom Museum gegeben.

Geschichte

“Send it to Belgium, To Fred Jones. One day he’s going to start a museum, to tell our story. Why we came, why we bled and sacrificed our young lives!”

Dies waren die Worte vieler kanadischer Veteranen, die beim Aufbau unserer Sammlung geholfen haben.

1947

Dennis Jones, Normandie-Veteran aus Crewe/Cheshire (UK), heiratet ein Mädchen aus Knokke-Heist. Die Militäruniform, die Pater Jones während seiner Hochzeit trug, bildet später die erste Uniform der Sammlung.

1984 - 1994

Danny Jones und Freddy Jones (Söhne von Dennis Jones) organisieren zusammen mit Patrick Tiersonne drei einzigartige Ausstellungen im Kulturzentrum Scharpoord in Knokke-Heist. Reisen ins ferne Kanada wurden zusammen mit dem verstorbenen Constant Devroe (Autor von ua „Die letzte weiße Flagge“) unternommen, um die Kommandeure der damaligen Zeit zu interviewen und so die Geschichte noch tiefer zu verstehen.

2005-2007

Für dieses außergewöhnliche Projekt wird ein Standort gefunden. Die Städtische Schule Ramskapelle mit dazugehörigem Rathaus von 1876 wird restauriert. Das Layout und die Struktur der verschiedenen Szenen wurde dem Künstler Pierre Verbreyt anvertraut, einer Autorität auf dem Gebiet der Museumsgestaltung.

25. April 2009

Eröffnung des For Freedom Museums durch Verteidigungsminister Pieter De Crem, Gouverneur von Westflandern Paul Breyne und Bürgermeister Graf Leopold Lippens.

Making of ... faces

Um unsere Uniformen zu präsentieren, haben wir uns für die Arbeit mit mannequins entschieden. 30 Jahre Sammeln führten zu etwa 100 dieser Kreationen. Die köpfe, von meisten mannequins in unserem museum, wurden in den 1920er/30er Jahren aus Wachs hergestellt. Ihre Glasaugen und implantierten Haare verleihen ihnen ein einzigartiges Aussehen.

Wachsköpfe, die manchmal in einem erbärmlichen Zustand im For Freedom Museum ankommen, werden von Kurator Freddy Jones und Model-Stylistin Jacqueline Bronneberg handwerklich restauriert.
So erhalten die mannequins in unserem Museum ein zweites Leben Sie restaurieren Wachs mit Wachs. Ohren- und Nasenreparaturen werden durchgeführt, indem man flüssiges Wachs tropfenweise aufträgt und dann mit einem Kaffeelöffel, feinen Klingen und vor allem der Wärme der Hände ein neues Ohr oder eine neue Nase modelliert.